Dienstag, 21. Mai 2013
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3. Otto Group Trendstudie 2011 - Verbrauchervertrauen

September 2011


Im Vergleich zur Vorgänger-Erhebung von 2009 zeigt die 3. Otto Group Trendstudie 2011 zum Verbrauchervertrauen eine signifikante Zunahme des Interesses an ethischen Produkten. Gaben 2009 nur 26 Prozent der befragten Konsumenten an, häufig zu ethisch korrekten Produkten zu greifen, sind es 2011 bereits 41 Prozent. Und während vor zwei Jahren nur 7 Prozent bereit waren, mehr für ethischen Konsum auszugeben, stieg die Zahl im Jahre 2011 auf 44 Prozent.
Dabei besteht das Kaufinteresse nicht mehr nur bei einer kleinen Elite der Besserverdienenden oder Umweltbewegten („Lohas"), sondern stößt zunehmend in die Masse der Verbraucher vor.

Allerdings sind dabei die Verbraucher sehr verunsichert, so die Otto-Studie. 61 Prozent der Verbraucher fühlen sich beim Versuch, sozial und ökologisch korrekt zu konsumieren, überfordert. Verlässliche Orientierung und klare Werte seien mehr denn je gefragt. Die Unternehmen seien aufgefordert, verloren gegangenes Vertrauen durch authentische Firmenpolitik und offene Kommunikation zurückzugewinnen.

Als Studienbasis befragte das beauftragte Hamburger Trendbüro 1.000 Personen zwischen 16 und 74 Jahren. Experten-Interviews, ein Workshop und ein Livestream auf utopia.de ergänzen die Ergebnisse.

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