Donnerstag, 23. Mai 2013
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Arbeitgeberimage des Handels

Januar 2012


Der sogenannte "War for talents" ist in vollem Gange. Die Belegschaft altert, der Bedarf an gut ausgebildeten Arbeitskräften ist groß. Die Studie "Arbeitgeberimage des Handels: High Potential oder schwer vermittelbar" des Instituts für Handelsforschung beschäftigt sich mit diesem Themenkomplex. Sowohl die Selbstwahrnehmung (Mitarbeiter, Einzelhändler, HR-Führungskräfte) als auch die Fremdwahrnehmung (Schüler, Absolventen, Konsumenten) flossen in die Untersuchung ein.

Zunächst wurde das Image des Handels als Arbeitgeber bei den verschiedenen Zielgruppen sowie das Informationsverhalten generell überprüft. Dabei zeigte sich u.a., dass sowohl Schüler als auch Absolventen bezogen auf ihre berufliche Zukunft wenig informiert sind. Gerade einmal die Hälfte der Befragten kann spontan einen Wunscharbeitgeber nennen.

Darüber hinaus beantwortet die Studie die Frage, welche Aspekte für welche Zielgruppen bei der Arbeitgeberwahl heute relevant sind.
Ein Fazit: Auch wenn der Handel in der Studie dabei relativ gut abschneidet, ist das Selbstbild der Handelsmitarbeiter in fast allen Aspekten deutlich positiver als das Fremdbild potenzieller Bewerber. Häufige Gründe, sich gegen die Branche zu entscheiden, sind Arbeitsinhalte, Vergütung, Arbeitszeiten und die geringe Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

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