Freitag, 19. September 2014
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Fleischatlas. Daten und Fakten über Tiere als Nahrungsmittel

Januar 2013


Gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung und Le Monde Diplomatique hat der BUND im "Fleischatlas" die globalen Zusammenhänge der Fleischerzeugung aufgezeigt und kritisch hinterfragt. Schwerpunkttthemen sind beispielsweise die Auswirkungen des steigenden Fleischkonsums in der Welt, die Antibiotika-Gabe in der Massentierhaltung und die derzeitige Agrarpolitik.

Laut "Fleischatlas" essen die Deutschen zum Beispiel mit durchschnittlich rund 60 Kilogramm Fleisch pro Jahr doppelt so viel Fleisch wie die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Deutsche Unternehmen produzierten angeblich etwa 17 Prozent mehr Fleisch als verzehrt werde. Fast zwei Drittel der hiesigen Agrarflächen dienten inzwischen der Erzeugung von Futtermitteln, so die Herausgeber. Der steigende Fleischkonsum mache Agrarflächen mehr denn je zu einem wertvollen Gut, das habe verheerende Folgen.

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