Sonntag, 19. Mai 2013
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Die Super-Opportunisten

September 2011


Die Untersuchung "Die Super-Opportunisten" des Gottlieb Duttweiler Institutes beschäftigt sich mit der Gruppe der Zwanzig- bis Dreißigjährigen, ihren Treibern und Eigenheiten. Dabei formuliert die Autorenstudie ein neues Jugend-Phänomen, die "Emerging Adulthood", also die verlängerte Phase der Jugend. Denn laut GDI geht die heutige Generation der Twenty Somethings anders mit Unsicherheiten und wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Krisen um als vorangehende Generationen.

Als Reaktion darauf schieben immer mehr junge Erwachsene zum Beispiel feste Entscheidungen für Job, Beziehung oder Kinder auf später hinaus. Sie bilden sich ständig weiter, auch weil die Halbwertszeit beruflicher Qualifikation immer kürzer wird. Die "Emerging Adults" investieren heute zuallererst in sich selbst. Gleichzeitig gehen sie in ihrem Konsumverhalten entspannter mit Widersprüchen um: Sie finden Bioprodukte wichtig, Flugreisen aber auch ok.



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