Freitag, 24. Mai 2013
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Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Familienunternehmen

Januar 2012


Familienunternehmen waren wesentlich am Arbeitsmarktaufschwung der letzten Jahre beteiligt. Dies ist ein Kernergebnis der Studie "Die volkswirtschaftliche Bedeutung von Familienunternehmen", die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zusammen mit dem Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen durchgeführt hat.

Demnach schufen die deutschen Top-500-Familienunternehmen in den Jahren 2006 bis 2010 rund 300.000 neue Arbeitsplätze allein in Deutschland. Das entspricht einem Beschäftigungszuwachs von neun Prozent. Zum Vergleich: Die Inlandsbeschäftigung bei den im Deutschen Aktienindex gelisteten Unternehmen ging im gleichen Zeitraum um 100.000 Stellen oder sieben Prozent zurück.

Die Studie zeigt darüber hinaus, dass die 500 größten Familienunternehmen im Krisenjahr 2009 nahezu zehn Prozent Umsatz im Vergleich zum Vorjahr einbüßten, während die Dax-Unternehmen noch ein Umsatzplus von fast drei Prozent realisieren konnten. Laut Studie liegen in der deutschen Privatwirtschaft rund neun von zehn Unternehmen in Familienhand. Die 500 umsatzstärksten Familienunternehmen erwirtschafteten einen Erlös von fast 900 Milliarden Euro.

Die Analyse basiert auf Daten des Mannheimer Unternehmenspanels.

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