Samstag, 25. Mai 2013
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Grauzone Lebensmittelkommunikation

Juli 2012


Im Auftrag der deutschen Verbraucherzentralen hat die Göttinger Fakultät für Agrarwissenschaften die Studie "Grauzone Lebensmittelkommunikation" herausgegeben. Darin wurde untersucht, wie Konsumenten bei ausgewählten Produktbeispielen verschiedene Kennzeichnungen und Auslobungen wahrnehmen und bewerten.

Demnach führt die Aufmachung von Foodprodukten bei vielen Verbrauchern zu Missverständnissen und weckt falsche Erwartungen. Gut drei Viertel der Befragten gehen davon aus, dass Lebensmittel auf der Verpackung oft besser dargestellt werden als sie sind. Die Untersuchung zeige, so die Studienautoren, dass die Qualitätsangaben der Hersteller Verbraucher oft weniger aufklären als vielmehr verunsichern. Die Verbraucherzentralen fordern daher mehr Orientierung durch verlässliche (Leit-)Siegel und klare Regeln zur Bewerbung von Qualitätseigenschaften bei Lebensmitteln.

Für die Studie wurden 750 erwachsene Verbraucher im November 2011 befragt.

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