Montag, 21. Mai 2012

Studien

Kampf um die Wertschöpfungskette

Mai 2007

Der Kampf um die Wertschöpfungskette zwischen dem Einzelhandel und der Konsumgüterindustrie wird sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen. Das Überleben jedes zweiten Produzenten ist bedroht. Die zunehmende Nachfragemacht der Händler und die Konkurrenz aus Niedriglohnländern setzen die Produzenten verstärkt unter Druck. Investionen in die eigenen Marken sind oft nicht ausreichend.

Dabei gilt auf Händler- als auch auf Produzentenseite: Starke Marken werden künftig noch stärker dominieren und einen elementaren Erfolgsfaktor darstellen. Der Zusammenschluss zu schlagkräftigen Einheiten durch vertikale und horizontale Integration, um möglichst mehrere Bestandteile der Wertschöpfungskette abzudecken, wird ein weiterer wichtiger Baustein im Kampf um die Wertschöpfungskette sein.

Das sind die Ergebnisse einer Studie des Prüfungs- und Beratungsunternehmens Ernst & Young. Die Studie basiert auf einer ausführlichen Befragung durch ein unabhängiges Institut von 100 Unternehmen der Lebensmittelindustrie und 50 Non-Food-Produzenten. Parallel wurden diese Fragestellungen mit 13 der Top-30-Handelsunternehmen diskutiert.
Ernst & Young Herausgeber: Ernst & Young

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