Otto, Tchibo & Co.fördern Klimaschutz
LZnet/rod. Acht deutsche Handelsunternehmen haben die Klimaschutz-Initative CPI
2 gegründet, um Lieferanten aus Entwicklungs- und Schwellenländern bei Energieeinsparungen zu helfen.
Beteiligt an der "Carbon Performance Improvement Initiative" sind Otto Group, Tchibo, Kik, QVC, HSE24, Reno, S.Oliver und Tom Tailor. Projektentwickler ist die Hamburger Umwelt-Consulting-Firma Systain.
Schirmherr von CPI
2 ist der
Außenhandelsverband des Deutschen Einzelhandels (AVE). Nach Angaben von Sebastian Dietrich von
Systain möchte die Initiative "so viele Mitglieder aus dem Handel wie möglich gewinnen". Ziel sei es, "in den Lieferketten von Importprodukten jährlich mehrere Millionen Tonnen CO
2 einsparen".
CPI2 wendet sich zunächst an Hersteller von Textilien, Schuhen und Holzmöbeln. Das wichtigste Hilfsmittel ist ein Online-Tool, dass Fabriken je nach der Art der Fertigung Tipps zur Einsparung von Energie und damit sowohl CO
2 als auch Kosten gibt. Ziel sei Knowhow-Transfer, sagt Dietrich.
Das Online-Tool ist bereits seit Herbst bei 15 Herstellern in China und Bangladesh im Test-Einsatz. So wurde etwa eine chinesische Textilfabrik veranlasst, einen veralteten Dampferzeuger für Bügelstationen durch ein energieeffizientes Modell zu ersetzen. Das erspart jährlich 15t CO
2.