Freitag, 25. Mai 2012

mail mail mail Schwerpunkt: Stiftung Goldener Zuckerhut

Branche sucht ihre jungen Superstars

Freitag, 13.06.2008

LZ vergibt Förderpreise - Ehemalige Gewinner blicken zurück
LZ|NET/dr. Die Stiftung Goldener Zuckerhut der Lebensmittel Zeitung verleiht auch in diesem Jahr wieder Förderpreise an qualifizierten Branchennachwuchs und Institutionen.

Es wird wieder spannend. Wer bewirbt sich? Wie viele Unterlagen gehen bei der Stiftung Goldener Zuckerhut ein? Wer wird Preisträger und im Herbst auf der Kongressbühne stehen? Zehn Talente aus Handel, Industrie oder Wissenschaft werden erneut als Gewinner hervorgehen. Die Kandidaten stellen sich bei der Vergabe des Stiftungspreises einem motivierenden Wettbewerb auf hohem Niveau.

Bewerber und Jury

"Sie zeichnen sich durch eine fundierte Fachausbildung aus, die im Einklang mit mehrsprachiger Kommunikation, sozialer Intelligenz und Teamfähigkeit stehen sollte", betont Kuratoriumsmitglied Dr. Hans-Henning Wiegmann. Er entscheidet als einer von sieben Mitgliedern des Kuratoriums gemeinsam mit dem Stiftungsrat, wer den Preis bekommt.

Beide Gremien sind mit VIP-Entscheidern aus der Foodbranche sowie Experten aus Chefredaktion und Geschäftsführung der Lebensmittel Zeitung besetzt. Dem Henkell & Söhnlein-Chef sind schon zahlreiche beeindruckende Persönlichkeiten begegnet.

"Sie alle eint die Gabe, dank immensen Fleißes immer wieder Erstaunliches leisten zu können", ist er begeistert.

"Den Branchen-Preis wird man nicht mehr los"

Nicht zuletzt trägt der Stiftungspreis zum erfolgreichen weiteren Karriereverlauf bei. "Den Branchen-Preis wird man nicht mehr los, und das ist auch gut so", schwärmt Michael Britz von Metro C & C. Er erhielt die Auszeichnung bereits vor neun Jahren, als Britz noch die Position des Betriebsleiters in einem Markt von Globus St. Wendel innehatte.

"Dieser Preis hat zweifelsohne meinen Werdegang bei Globus gefördert", ist er überzeugt. Bereits zwei Jahre später übernahm Britz als Einkaufsleiter für das Nonfood-Geschäft in Deutschland Verantwortung.

Bei seiner beruflichen Neuorientierung konnte er sich - unter anderem gestützt auf das 1999 in Berlin entstandene 'Zuckerhut-Netzwerk' - die "beste Alternative mit den entsprechenden Perspektiven auswählen". Er ist seit 2006 als Nonfood-Bereichsleiter für Metro Cash & Carry zuständig.

Kontakte unter den Nachwuchspreisträgern

Dass zwischen vielen Nachwuchspreisträgern sowohl geschäftliche als auch private Kontakte entstanden sind, macht Sandra Rinderspacher von dm deutlich.

Die 2002 gekürte Persönlichkeit trifft sich regelmäßig mit zwei Preisträgern aus ihrem Jahrgang und verrät sogar ein Ritual: "Es ist Pflicht, dass wir uns bei jedem Treff das Video anschauen und anschließend die Porträts in der LZ nochmal lesen." Für die Aus- und Weiterbildungsberaterin ist die Auszeichnung ein unvergessliches Erlebnis.

"Der Gewinn dieses Preises hat eine hohe Motivationswirkung, die gerade bei jungen Leuten wichtig ist", bestätigt Edo Günther, Edeka-Chef der Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen. Aus seinem Kreis ging im vergangenen Jahr Qualitätsmanager Jochen Schmieg als Preisgekrönter hervor.

Für Günther ist der Stellenwert eines Preises, der von einer externen Institution vergeben wird, nicht mit einer internen Auszeichnung zu vergleichen. "Zudem genießt der Stiftungspreis Goldener Zuckerhut in der gesamten Lebensmittelbranche einen ausgesprochen guten Ruf", ergänzt Kuratoriumsmitglied Wiegmann.

Die Preisgelder

Die Preisgelder generieren sich aus den Erträgen des Stiftungsvermögens. So wurden seit 1990 mehr als 820 000 Euro an 153 Gewinner ausgeschüttet. Einzelpersonen erhalten jeweils bis zu 5 000 Euro, Institutionen bis zu 10 000 Euro.

"Zustiftungen lohnen sich auf jeden Fall", richtet Wiegmann einen Appell an die Nahrungsmittelwirtschaft. Einen Mindestbetrag gebe es nicht.

Stiftung Goldener Zuckerhut







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