Daniela Schmitz-Wiehenbrauk
Zuständig für Konsumgüter und Handel auf europäischer Ebene. Preisgeld in Präsentation ihrer Dissertation investiert.
LZ|NET/dr. "Mir war zwar von Anfang an bekannt, wie renommiert der Stiftungspreis Goldener Zuckerhut ist. Sonst hätte ich mich nicht beworben", sagt Daniela Schmitz-Wiehenbrauk.
Doch welch große Bedeutung er wirklich für sie haben könnte, sei der heutigen Wirtschaftsingenieurin bei Ernst & Young erst hinterher so richtig bewusst geworden. "Ich werde immer noch darauf angesprochen", betont sie nicht ohne Stolz.
Sie hat die Foodbranche bei dem großen Event in Berlin als lebendig in Erinnerung. Und da Schmitz-Wiehenbrauk seinerzeit an der WHU in Vallendar sowieso mit der Konsumgüterindustrie in puncto ECR, Logistik und Marketing in Berührung kam, stand für sie fest: "An der Nahrungsmittelbranche bleibe ich dran."
So ist die 30-Jährige, die ihre Dissertation über Produktion und Marketing verfasste, bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young in Stuttgart gelandet.
Dort ist sie tätig für den Bereich Konsumgüter und Handel auf europäischer Ebene. "Ich schreibe Studien zu aktuellen Markttrends, die unsere Mandanten bei der Entscheidungsfindung unterstützten", erklärt sie.
Vor allem gefällt der leidenschaftlichen Wissenschaftlerin, dass sie praxisnah arbeiten und gleichzeitig forschend tätig sein kann. Das Preisgeld hat sie in die Präsentation ihrer Dissertation bei Konferenzen im Ausland gesteckt.
Mittelfristig will die heute verheiratete Daniela Schmitz-Wiehenbrauk, die damals noch Burkhardt hieß, berufsbegleitend wieder einen Lehrauftrag annehmen.