Larissa Drescher
Einsatz zur Unterstützung von Forschungsprojekten. Seit April Universitätsassistentin an der TU München.
LZ|NET/dr. Ihre Erinnerungen an Berlin im vergangenen Jahr sind durchweg positiv. Von der tollen Stimmung unter den Preisträgern schwärmt Dr. Larissa Drescher heute noch.
Sie hat nicht umsonst den Stiftungspreis erhalten. Den Doktortitel führt die ehemalige Wissenschaftlerin der Uni Kiel seit Juli 2007 und hat diesen, wie alle anderen Abschlüsse (Bachelor, Master), mit besonderer Leistung im Spitzenfeld erworben: Für die Promotion bekam die 29-Jährige die Note 1,0; der Master-Abschluss davor wurde als der beste des Jahrgangs ausgezeichnet.
In einem Kooperationsprojekt zwischen der Uni Kiel und von Alberta in Kanada hat sie den ernährungspolitischen Einfluss auf den Konsum von Transfettsäuren untersucht. Und sich damit erfolgreich bei der Stiftung Goldener Zuckerhut beworben.
Mit dem Preisgeld hat Drescher ihren Lebensunterhalt in Kanada bestritten und damit auch verschiedenste Forschungsprojekte unterstützt. "Ich war unter anderem in eine Arbeit über die ökonomischen Auswirkungen von Adipositas bei Kindern und Jugendlichen involviert", erzählt sie im Rückblick.
Im Rahmen eines anderen Projektes untersuchte Drescher die Nachfrage nach Lebensmittelvielfalt und Ernährungsqualität.
Neuerdings ist ihr Wohnsitz im süddeutschen Raum. Denn im April hat die Wissenschaftlerin eine neue Stelle als Universitätsassistentin an der TU München, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, Marketing und Konsumforschung, angetreten.