Sandra Rinderspacher
LZ|NET/dr. Sandra Rinderspacher trifft sich nach wie vor mit zwei ehemaligen Preisträgern von 2002.
Die heute zuständige Beraterin für Aus- und Weiterbildung bei dem Drogeriermarktbetreiber dm erzählt, wie sie bei einer mehrmals im Jahr stattfindenden Verabredung ein Ritual pflegen: "Wir schauen uns zunächst das Preisträger-Video an, im Anschluss lesen wir die über uns erschienenen Porträts in der LZ." Ab und zu verreisen sie sogar gemeinsam zu Dritt.
Kontakte pflegt die 30-Jährige auch noch zu anderen Jahrgängen.
Als sie sich um den Stiftungspreis bewarb, hatte Rinderspacher 2001 eine dm-Filiale in Karlsruhe übernommen. In den nächsten Jahren entwickelte sie sich kontinuierlich weiter. Zunächst hat sie mit dem Preisgeld nebenbei - abends und am Wochenende - ein Fernstudium mit Abschluss zur Vertriebsleiterin absolviert.
2004 ist die Managerin aus dem Marktleitergeschäft ausgestiegen, und hat Verantwortung für die Aus- und Weiterbildung übernommen. "Ich bin für 60 dm-Filialen zuständig, unterstütze zwei Gebietsverantwortliche in ihrer Tätigkeit und sehe mich so als eine Art Stabsstelle", sagt Rinderspacher nicht ohne Stolz.
Von ihrem Fernstudium kann sie heute nur profitieren. "Da ging es auch um Kommunikation und Konfliktmanagement - alles Dinge, die ich in meiner täglichen Arbeit gebrauchen kann", erklärt die Beraterin.
Das Ende der Fahnenstange ist für sie allerdings noch lange nicht erreicht. Gerade tüftelt sie an weiteren Karriereplänen.