Spanien baut Export aus
Geschäftsausweitung steht im Vordergrund
LZnet/rb. Die Bedeutung des internationalen Geschäfts für Spanien zeigt sich auch an der aktuellen Anuga: Erneut ist die Zahl der Aussteller gestiegen.
Mehr als 450 spanische Adressen weist der Messekatalog auf. Im Vergleich zu den gut 370 Betrieben von 2009 ist das eine deutliche Steigerung. Manuel Uzcanga vom Spanischen Büro für Außenhandelsförderung ICEX in Düsseldorf führt das auf die zunehmende Bedeutung des Exportgeschäftes zurück.
Offenbar drängt die anhaltende Wirtschaftskrise in Spanien immer mehr Firmen, Märkte außerhalb der Landesgrenzen zu erschließen. Dass die Unternehmen damit schon Erfolg haben, belegen die aktuellen Zahlen der Exportstatistik.
Danach hat Spanien im Zeitraum von Januar bis Mai 2011 Nahrungsmittel im Wert von knapp 1,5 Mrd. Euro nach Deutschland geliefert, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Plus von 9,4 Prozent entspricht.
Besonders stark zugelegt haben Obst mit einer Steigerung von 34 Prozent und Zitrusfrüchte mit plus 20 Prozent. Auch Obstkonserven, Säfte, Süßwaren und Wurstwaren sowie Käse hatten zum Teil beachtliche Zuwächse in zweistelliger Höhe.
Das Messeprogramm der Spanier wird beherrscht von Gesprächen mit bestehenden und potenziellen Kunden. Organisiert von der
ICEX kommen insgesamt 223 Firmen auf die Anuga. Gemeinschaftsstände gibt es bei Feinkost und Grundnahrungsmitteln mit 133 Ausstellern in Halle 11.1.
Die Fleischwarenproduzenten sind mit 38 Adressen in Halle 5.2 vertreten, dazu kommen 19 Molkereien (Halle 10.1) sowie Gemeinschaftsflächen bei Getränken (Halle 7.1), Brot- und Backwaren (Halle 3.2) sowie Tiefkühlkost (Halle 4.2). Außerdem beteiligen sich spanische Regionen mit eigenständigen Auftritten.