Freitag, 25. Mai 2012

mail mail mail Schwerpunkt: Top-Marke

"Die Top-Marke spiegelt die Dynamik in den Sortimenten" 

Dienstag, 14.04.2009

Peter Esser, Bereichsgeschäftsführer der LZ
Peter Esser, Bereichsgeschäftsführer der LZ
LZ|NET/cd. Auch dieses Jahr zeichnet die Lebensmittel Zeitung die erfolgreichsten Markenartikel im LEH aus. "Top-Marke 2009" sind die Renner am POS aus einhundert Warengruppen. Sie konnten ihren Marktanteil 2008, verglichen mit 2007, prozentual am stärksten steigern. Die Käuferreichweite muss bei mindestens 1 Prozent liegen.

Kooperationspartner der LZ ist wie im letzten Jahr die GfK. In einem LZ Spezial werden alle Gewinner porträtiert. Die Ausgabe "Top-Marke 2009" erscheint am 26. Juni und kann per E-Mail vorbestellt werden: niklas.lang@lz-net.de.

Lebensmittel Zeitung: Herr Esser, die Top-Marken-Gewinner 2009 wurden bereits informiert. Gibt es schon erste Reaktionen?

Peter Esser: Erst einmal möchte ich den Gewinnern auch von dieser Stelle ganz herzlich gratulieren! Wir haben inzwischen schon eine Menge positiver Resonanz auf die aktuelle Verleihung erhalten. Das Signet wird von den Siegerunternehmen rege nachgefragt. Man sieht: Die Top-Marke ist in der Konsumgüterbranche mittlerweile eine gelernte Größe.

LZ: Welche Signalwirkung hat die Auszeichnung für den Handel?

Esser: Wir küren hier keine Strohfeuer, und es gibt bei dieser Auszeichnung keinerlei Willkür. Nachprüfbare GfK-Daten lassen schließlich keine Interpretationsspielräume zu. Dadurch bietet die Top-Marke für den Handel und seine Sortimentsgestaltung eine klare Orientierung.

LZ: Hat sich die Partnerschaft mit der GfK bewährt?

Esser: Auf jeden Fall. Mit den Panels der Nürnberger Marktforscher steht eine in Deutschland einmalige Datenbasis als Grundlage zur Verfügung. Wir haben überdies die Kriterien im Vergleich zum letzten Jahr noch einmal verschärft. So muss die Käuferreichweite jetzt bei einem statt wie bisher einem halben Prozent liegen. Das bringt eine noch höhere Relevanz.

LZ: Nur 16 der insgesamt hundert diesjährigen Gewinner sind schon zum zweiten Mal unter den Besten. Haben Sie mit so viel Bewegung gerechnet?

Esser: Das spiegelt die Dynamik in den Sortimenten. Es geht ja nicht um die Größten, was ziemlich langweilig wäre. Sondern um die Renner am POS, die ihren Marktanteil ausgebaut haben. Mit anderen Worten: Wer etwas für seine Marke tut, wird belohnt. Und diejenigen, die bereits zum zweiten Mal gewonnen haben, stellen damit unter Beweis, dass sich ein langer Atem bei der Markenpflege auszahlt.

LZ:Top-Marken müssen 2007 und 2008 am Markt gewesen sein. Haben Innovationen dabei überhaupt eine Chance?

Esser: Sicher, sofern sie sich durchsetzen können. Das sieht man im Übrigen auch bei den aktuellen Siegern. Betrachten Sie doch einmal die Kategorie "Smoothies" - ohne Frage ein höchst innovatives Segment. In diesem Jahr haben wir auch hier einen Gewinner ausgezeichnet. Wen, das wird noch nicht verraten.







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