Zentis baut Industriegeschäft aus
Der Fruchtverarbeiter Zentis aus Aachen will sein Industriegeschäft durch weitere Internationalisierung ausbauen. Dies kündigte Geschäftsführer Karl-Heinz Johnen anlässlich der Anuga in Köln an.
LZnet/ub. "Wir verstehen uns als Business-to-Business-Spezialist für erfolgreiche und maßgeschneiderte Produktlösungen", so Johnen. "Unsere Produkte sind auf die individuellen Anforderungen der Kunden und ihrer Märkte zugeschnitten."
Zentis spielt mittlerweile nicht nur auf nationaler, sondern auch auf internationaler Ebene eine maßgebliche Rolle. Die Anuga, so Johnen weiter, biete eine Plattform, um den Dialog mit Partnern und Kunden aus der Industrie zu intensivieren.
Das Industriegeschäft ist das größte und wichtigste Geschäftsfeld des Aachener Traditionsunternehmens. Zentis entwickelt und produziert Frucht-, Gemüse- und Cerealienzubereitungen für die Lebensmittelindustrie. Die Produkte sind in vielen Joghurt- oder Quarkbechern zu finden, ebenso wie in Desserts oder Eis.
Ein
e zunehmend größere Rolle spielt dabei das Auslandsgeschäft. Mittlerweile macht es 40 Prozent des gesamten Konzernumsatzes aus. Anfang der 1990er-Jahre betrug der Anteil noch 15 Prozent. Zentis betreibt eine Niederlassung in China und ist mit eigenen Standorten in Polen, Ungarn, Russland und den USA vertreten.
Speziell das US-Geschäft zeigt dabei die stärksten Wachstumsraten und wird dies voraussichtlich auch in den kommenden Jahren tun.
Zentis beschäftigt im Stammwerk Aachen 1300 Mitarbeiter und rund 585 weitere in Niederlassungen in Polen, Ungarn, Russland, den USA und China.