Viele Arbeitgebermarken fristen ein Schattendasein<EA>

von Silke Biester
Donnerstag, 18. Juli 2013
Fachkräfte und Azubis gesucht
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Fachkräfte und Azubis gesucht
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels nimmt die Bedeutung von Personalmarketing und Employer Branding weiter zu. Allerdings ziehen viele Unternehmen nur unzureichende Konsequenzen daraus. Zu diesem Ergebnis kommt der Personalmarketing-Report 2013, der zum vierten Mal vom Beratungsunternehmen Index durchgeführt wurde.
54 Prozent der in Deutschland befragten Persoanalverantwortlichen geben an, die Gewinnung neuer Mitarbeiter habe "große Bedeutung" für den Erfolg in den kommenden zwölf Monaten. Weitere 33 Prozent sehen eine "mittlere Bedeutung". Zugleich erkennt jeder Vierte dem Personalmarketing einen hohen strategischen Stellenwert zu.

In 20 Prozent der Unternehmen wurde eine Arbeitgebermarke definiert. Doch lediglich 10 Prozent der Firmen mit Employer Brand glauben, dass deren wesentliche Elemente den Bewerbern bekannt sind. Dies bringen die Studienmacher damit in Zusammenhang, dass die Recruiting-Budgets überwiegend situativ und nicht strategisch festgelegt werden.

Employer-Branding nicht konsquent
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Kurzfristige konjunkturelle Entwicklungen erschweren den Aufbau der Arbeitgebermarke. Zudem betrieben die meisten Unternehmen keine systematische Analyse des für sie relevanten Arbeitsmarktes oder der Aktivitäten ihrer Wettbewerber.

Eine Erfolgskontrolle der eigenen Maßnahmen findet nur in jedem vierten Unternehmen statt. Rund jeder fünfte Personaler sieht Verbesserungsbedarf bei der Employer-PR und Social-Media-Kommunikation – aber nur die Hälfte davon plant, entsprechend aktiv zu werden. (sb)

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