Edeka "Bei der Rekrutierung stehen wir Seite an Seite"

von Redaktion LZ
Donnerstag, 28. Juni 2012
Thomas Gottschlich ist Geschäftsbereichsleiter Personal der Edeka.
Fedra
Thomas Gottschlich ist Geschäftsbereichsleiter Personal der Edeka.
Lebensmittel Zeitung: Herr Gottschlich, am Samstag fand der LZ Karrieretag statt, und zum ersten Mal war die Edeka dabei. Was hat Sie bewogen, teilzunehmen?
Thomas Gottschlich: Wenn sich so viele junge Menschen für den Handel interessieren und sogar ihr Studium danach ausrichten, dann müssen wir ihnen unbedingt auch etwas vom "Unternehmer-Unternehmen" Edeka und seinen vielfältigen Einstiegs- und Karrierechancen erzählen. Der LZ Karrieretag ermöglicht es uns, frühzeitig mit Top-Nachwuchskräften in Kontakt zu treten, den direkten Dialog zu führen und sie für unser Unternehmen zu begeistern.

LZ: Wie vermitteln Sie die Komplexität der Gruppe mit ihren verschiedenen Karriereoptionen?

Gottschlich: Unabhängig von Strukturfragen stellen wir all das, was die Edeka ausmacht, in den Mittelpunkt. Wir zeigen auf, dass bei uns Leistung, Engagement, unternehmerisches Handeln und Teamgeist zählen – egal, an welcher Stelle des Unternehmens man sich gerade befindet.

LZ: Stehen Zentrale und Regionen in Konkurrenz um Talente?

Gottschlich: Nein, im Gegenteil. Bei der Ansprache junger Menschen und der Rekrutierung stehen wir Seite an Seite und unterstützen uns nach Kräften. Das zeigt auch der einheitliche "Edekaner"-Auftritt, der sich an Schüler und Schulabgänger richtet.

LZ: Hier spüren viele Unternehmen den demografischen Wandel. Wie ist die Lage bei der Edeka?

Gottschlich: Auch wir müssen uns anstrengen, unsere Ausbildungsplätze zu besetzen, indem wir unsere Stärken noch besser ausspielen. Das Problem ist aber aktuell weniger die Quantität der eingehenden Bewerbungen als vielmehr die Qualität, da wir unsere Anforderungen unverändert hochhalten.

LZ: Dieter Hieber belohnt seine besten Azubis mit einem Firmenwagen. Sind solche Incentives insgesamt für Edeka denkbar?

Gottschlich: Generell gilt: Nachwuchskräfte lernen bei uns schon sehr früh, Eigenverantwortung zu übernehmen. Auch das motiviert, zwar in anderer Form, aber nicht minder erfolgreich. Darüber hinaus entwickeln wir auf allen Ebenen des Verbunds kreative Ideen, Mitarbeiter zu fördern – und wir alle lernen voneinander.

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