Demografie Deutschland verliert Erwerbstätige

von Redaktion LZ
Freitag, 04. Februar 2011
LZnet. Deutschland, Tschechien, Italien und Österreich werden bis 2049 mit dem stärksten Arbeitskräfterückgang infolge des demografischen Wandels zu kämpfen haben. Zugleich wird die Anzahl der Berufstätigen mit Hochschulabschluss bis 2049 in Deutschland, Frankreich und Großbritannien am deutlichsten sinken.
Erwerbstätige mit Hochschulabschluss in Millionen

Zu diesen Ergebnissen kommt eine internationale Studie der Unternehmensberatung Towers Watson, die für 15 Länder weltweit die Veränderungen der Altersstrukturen und der Größe des Arbeitnehmerpools bis 2049 prognostiziert.

In Europa sinkt die Anzahl der Erwerbstätigen in diesem Zeitraum insgesamt um 18 Prozent – stärker als in allen anderen betrachteten Regionen. Deutschland ist besonders stark betroffen: Die Anzahl der berufstätigen Akademiker wird um 21 Prozent sinken.

"Verschärft wird dieser Nachwuchsmangel dadurch, dass das Potenzial an Erwerbspersonen hierzulande bereits heute gut ausgeschöpft ist", kommentiert Sylvia Branke, Expertin für Talent Management bei Towers Watson.

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