Kartellamt HDE gibt Kartellamt Contra


Ein Dutzend Top-Entscheider des Handels aus HDE-Vorstand und HfM-Präsidium sind am Donnerstag der Woche zum Treffen mit Kartellamtschef Andreas Mundt nach Berlin gereist. Im Gepäck hatte die Handelsprominenz eine deutliche Stellungnahme des HDE zum Vorgehen und zu den Anwürfen der Wettbewerbsbehörde in Sachen Preisabsprachen. Nachdem es vor der Sommerpause nicht mehr zu dem lange angekündigten Gespräch mit Behördenchef Mundt gekommen war, hat sich diese Woche, angeführt von HDE-Präsident Josef Sankjohanser, eine ganze Schar mehr oder weniger aufgebrachter Top-Manager des Lebensmittelhandels in Berlin eingefunden.
Verbindlich im Ton, aber deutlich in der Sache, sollte thematisiert werden, was den Unternehmen seit den Hausdurchsuchungen des Bundeskartellamtes bei 11 Handels- und 4 Industrieunternehmen im Januar dieses Jahres sowie der "vorläufigen Bewertung" der Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Händlern durch das Bundeskartellamt von Mitte April unter den Nägeln brennt. Kein Blatt vor den Mund#/ZTIMPK2#Dabei ist ein vollständiges Verständnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge sowie der Funktionsweise von Märkten und Wertschöpfungsketten unabdingbare Voraussetzung für eine sachgerechte kartellrechtliche Bewertung." Uneinigkeit über Reaktion#/ZTIMPK3#
Befördert wurde dies sicher auch durch die parallel zum Kartellverdacht betriebenen Verfahren des Amtes im Rahmen der Fusionskontrolle. Samt den darin zum Ausdruck kommenden Sichtweisen und Zielvorstellungen der Beamten, die im Prinzip darauf hinauslaufen, den Status Quo in der Branche zu konservieren.
Effiziente Arbeitsteilung#/ZT#
Grundsätzlich merken die Händler im HDE-Papier nun an, dass eine effiziente Arbeitsteilung entlang der Wertschöpfungskette keineswegs sozialschädlich, sondern im Gegenteil "wohlfahrtsfördernd" sei und als solche nicht den Wettbewerb beschränke.

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