Bundeskartellamt Bundeskartellamt verhängt mehr Bußgelder


Die Höhe der vom Kartellamt wegen illegaler Absprachen verhängten Bußgelder stieg von rund 190 Mio. Euro im Jahr 2011 auf 316 Mio. Euro 2012 deutlich an, teilte die Behörde bei der Vorstellung ihres Jahresberichtes mit. Die Bußgelder, die in den Bundeshaushalt fließen, sind Resultat von 34 Fällen. Herausragend war das sogenannte Schienenkartell, gegen dessen Mitglieder Bußgelder in Höhe von 124,5 Mio. Euro ausgesprochen wurden. Bei diesem Verfahren wurden bisher Absprachen von Schienherstellern gegenüber der Deutschen Bahn geahndet. Zudem wird noch wegen des Verdachts auf Absprachen bei Schienen für regionale Kunden ermittelt. Voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen werden die Ermittlungen gegen elf Brauereien und einen Verband wegen des Verdachts auf Preisabsprachen bei Fernsehbieren.

Zur Sektoruntersuchung im Lebensmittelhandel sagte der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, die Analyse der Nachfragemacht der Lebensmitteleinzelhändler habe "große Bedeutung" für die Behörde. Das Bundeskartellamt werde Anfang des nächsten Jahres erste Ergebnisse vorlegen.

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