Adeg geht in die Lehrlingsoffensive

von Judit Hillemeyer
Donnerstag, 13. Mai 2004
Lehrstellenmangel herrscht nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich. Aufgrund dieser Situation forciert der Adeg-Vorstand seine Lehrlingsoffensive. Ab August will das Handelsunternehmen 320 neue Lehrstellen anbieten.



Jeder zehnte Arbeitsplatz entfalle auf eine Lehrstelle, somit zähle das Unternehmen zu den größten Ausbildern im heimischen Lebensmittelhandel, sagte Adeg-Vorstandsdirektor Roland Stübing.

Derzeit bildet der österreichische Händler 658 Lehrlinge in den Berufen Lebensmitteleinzelhandel, Bürokaufmann, Großhandelskaufmann, Informatiker, Koch, Konditor, Bäcker, Florist und jetzt auch Lagerlogistiker aus.

Adeg startete bereits 2001 mit der Initiative "@deg4you", die nun einem so genannten Relaunch unterzogen wurde. Dazu gehört auch eine Übernahmegarantie für jene Lehrlinge, die "sehr gute Leistungen im Betrieb und in der Berufsschule" erbringen.

Im Laufe ihrer Lehrzeit können die Azubis Bonuspunkte für außergewöhnliche Erfolge im Betrieb und in den Berufsschulen sammeln. Beide Faktoren werden mit Prämien belohnt. "Engagement macht sich in barer Münze bezahlt", so Gabriele Zmugg, Leiterin des Adeg-Bildungszentrums.

In den Adeg-Filialbetrieben können in Summe über 1 000 Euro erzielt werden. Auch viele selbstständige Kaufleute orientieren sich im Wesentlichen an diesem Prämiensystem. (juh)

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