Aldi Süd investiert in die Zukunft

von Judit Hillemeyer
Freitag, 17. Oktober 2008
Foto: Bert Bostelmann
Foto: Bert Bostelmann
Bei Aldi Süd starten in diesem Jahr 1.500 Schulabgänger in 1.700 Filialen ins Berufsleben. Insgesamt bildet die Unternehmensgruppe etwa 3.800 Menschen aus, 2007 waren es 3.600. Im Zuge dieses Ausbildungsengagements sind neue Arbeitsplätze in West- und Süddeutschland entstanden.



In dem Engagement sieht der Discounter eine Investition in die Zukunft. Qualifiziert wird stufenweise. Wer geeignet ist, kann sich nach einer zweijährigen Verkäuferlehre zum Einzelhandelskaufmann weiterqualifizieren lassen.


Strategie: Die Ausbildung junger Menschen sichert den eigenen Nachwuchs.

Zudem werden Bürokaufleute und Fachlageristen mit Fortbildungsmöglichkeit zur Fachkraft für Lagerlogistik ausgebildet, erläutert eine Unternehmenssprecherin der Aldi Einkauf GmbH & Co. oHG, Mülheim.

Die stufenweise Vorgehensweise soll beiden Seiten eine höhere Flexibilität ermöglichen. Voraussetzung für eine Perspektive als Filialleiter ist eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann.

Der Discounter fördert und fordert seinen Nachwuchs. Weiterbildung und die Übertragung von Verantwortung sollen den Ehrgeiz der Auszubildenden wecken und zur Leistung anspornen. Der Erfolg scheint Aldi Recht zu geben. An vielen Industrie- und Handelskammern (IHK) schneiden die Aldi-Süd-Lehrlinge überdurchschnittlich gut ab.

Ausbildung und Personalführung sind ein empfindlicher Unternehmensbereich. Aus diesem Grund verfügen alle Vorgesetzten - Filialleiter und Bereichsleiter - über eine Ausbildereignung "Ausbildung der Ausbilder". Diese wird durch eine Qualifikation an der IHK erworben. (juh)

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