Ein Netzwerk für Ehemalige

von Judit Hillemeyer
Freitag, 20. August 2004
Ein neues Netzwerk hat die Bayerische Akademie für Werbung und Marketing (BAW) geschaffen: Drei Monate nach Gründung des so genannten BAW Alumni-Clubs haben sich 1.000 ehemalige Absolventen als Mitglieder angemeldet.



Eines der Hauptziele des "Clubs der Ehemaligen" ist es, sich gegenseitig zu unterstützen. Ein Internetforum wurde zum Marktplatz für Aufträge, Jobs und Businessnews eingerichtet.

Außerdem veranstaltet der BAW Alumni-Club regelmäßige Treffen. "Wir freuen uns über den großen Erfolg dieser Idee", sagte Matthias Lung, Direktor der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing.

Es zeige sich klar, dass viele mit dem Erreichen eines BAW-Diploms weiterhin eine Verbindung zu ihrer Akademie suchen.

"Man möchte sich einfach mal wieder treffen. Aber es besteht genauso der Bedarf nach ständigem Wissenstransfer und gegenseitigem Erfahrungsaustausch", so Lung. Das Netzwerk soll in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden.

Erfahrungen austauschen

Laut der BAW arbeiten heute viele der rund 25.000 ehemaligen Studentinnen und Studenten in ganz Europa, haben Karriere gemacht und sitzen in Vorstandsetagen von Unternehmen und Agenturen.

Die Mitgliedschaft im Alumni-Club ist kostenlos. "Unser Ziel ist es, ein großes Netzwerk über alle Branchen aufzubauen, studien- und jahrgangsunabhängig", sagt Christina Schmid, die BAW Alumni-Organisationsleiterin.

"Je größer das Netzwerk, desto stärker". Wichtigstes Kommunikationsmittel des neuen Clubs ist das Internet. Zur Registrierung erhält jeder ehemalige Student ein Passwort, mit dem er den zugangsgeschützten Alumni-Marktplatz erreicht.

Dort werden laufend aktuelle Termine für Clubtreffen, z.B. Vorträge, Diskussionsrunden, Firmenführungen oder Stammtische veröffentlicht. Im "Businesspoint" stehen Aufträge oder Jobs im Angebot.

Kontakte knüpfen

Außerdem hat jedes Clubmitglied dort die Möglichkeit, seine eigene Firma darzustellen. Ein weiterer Bestandteil des Internetforums ist eine Datenbank, mit deren Hilfe sich ehemalige Kommilitonen wiederfinden, aber auch neue Kontakte geknüpft werden können. Außerdem erhält jedes Mitglied eine spezielle Clubkarte, die Rabatte bei diversen Verlagen und Dienstleistern garantiere.

"Gerade in diesen wirtschaftlich unruhigen Zeiten ist es wichtig, funktionierende und vor allen Dingen authentische Netzwerke aufzubauen", sagte BAW-Akademiedirektor Lung.

Weitere Informationen hier. (juh)

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