Fachkräftebedarf steigt in Hessen

von Judit Hillemeyer
Freitag, 01. August 2008
Im Bundesvergleich haben hessische Betriebe einen eklatanten Fachkräftebedarf. Das ergab eine Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB). Der Anteil der Qualifizierten (Beschäftigte mit abgeschlossener Berufsausbildung bzw. mit Fach- oder Hochschulabschluss) hat sich von 63 Prozent (2002) auf 68 Prozent (2007) in den hessischen Betrieben erhöht.



Auffällig ist vor allem der hohe Anteil der Beschäftigten mit Studienabschluss in Hessen. Er ist mit 14,4 Prozent deutlich ausgeprägter als in Westdeutschland mit 10,9 Prozent. Auch bei den Neueinstellungen haben die Betriebe in Hessen im 1. Halbjahr 2007 überwiegend Arbeitskräfte für qualifizierte Tätigkeiten eingestellt.

Bei den Betrieben des produzierenden Gewerbes lag der Anteil sogar bei über 70 Prozent. Gut 13.000 Unternehmen in Hessen wollten im ersten Halbjahr 2007 Fachkräfte einstellen. 26.300 Arbeitsplätze wurden nicht besetzt. Hauptursache: mangelnde Qualifikation der Bewerber. (juh)

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