Arbeitgeber checken Bewerber nur selten

von Redaktion LZ
Freitag, 23. März 2012
LZnet. Die große Mehrheit der Personalverantwortlichen in Deutschland (80 Prozent) hält es nicht für erforderlich, Bewerber prinzipiell zu überprüfen. Das zeigt die Studie "Risikominimierung bei der Personalauswahl" von Deloitte. Das Beratungshaus befragte dazu DAX- und MDAX-Konzerne nach ihren Recruitingpraktiken.
Die Vorlage von Originaldokumenten hielten nur 28 Prozent der HR-Fachleute für obligatorisch. Ebenso wenige nehmen Kontakt zu früheren Arbeitgebern auf. Ein sogenannter Pre-Employment-Check werde von 13 Prozent der Unternehmen durchgeführt. In besonders sensiblen Bereichen wie Leitungsfunktionen verlangt allerdings die Hälfte der Arbeitgeber ein polizeiliches Führungszeugnis.

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