Neue Arbeitskultur für "Millennials"

von Judit Hillemeyer
Donnerstag, 14. Dezember 2006
Der neuen Generation von Arbeitnehmern, die ab 1980 geboren und im digitalen Zeitalter aufgewachsen sind, werden nicht die geeigneten mobilen Geräte und IT-Infrastrukturen zur Verfügung gestellt, die sie für ein effektives Arbeiten brauchen. Nur wenige Unternehmen hätten bereits eine neue Arbeitskultur implementiert.

Zu diesem Ergebnis kommt eine von Xerox bei Forrester Consulting in Auftrag gegebene Studie. Zwar sagen 94 Prozent der deutschen Führungskräfte, sie haben erkannt, dass junge Mitarbeiter anders mit Technologien umgehen als ältere Generationen. 77 Prozent der befragten Unternehmen an, bereits auf die veränderten Bedürfnisse zu reagieren.

Die Studie zeigt, dass ein überraschend hoher Prozentsatz deutscher Unternehmen seinen Mitarbeitern zwar flexible Arbeitszeiten (81 Prozent) ermäglich.

Jedoch stellen wenige ihren "Millennials" Hilfsmittel zur Verfügung, die für Telearbeit benötigt werden. Mobiltelefone und Laptops sind die einzigen mobilen Technologien, die von vielen Unternehmen gestellt werden.

Nur eine Minderheit stattet Mitarbeiter mit Hilfsmitteln wie PDAs (18 Prozent) oder Geräten für den mobilen E-Mail-Verkehr (11 Prozent) aus. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Arbeitsweisen und Infrastruktur im Büro.

Auf Browsern basierende Portale (67 Prozent) und unlimitiertes Ausdrucken (74 Prozent) sind Ressourcen, auf die die meisten Mitarbeiter Zugriff haben. Jedoch haben nur 15 Prozent Zugang zu Webcasts. (juh)

Schlagworte zu diesem Artikel:

Sie haben Fragen oder Anmerkungen zu diesem Artikel?
Schicken Sie eine Email an die Redaktion.

Hier können Sie die Nutzungsrechte an diesem Artikel erwerben.

Meistgelesen

stats