Schlachthöfe werden stärker kontrolliert

von Kurt Hoffmann
Freitag, 01. April 2005
Nordrhein-Westfalen verschärft die Kontrollen in der Fleischwirtschaft. Im Visier der Kontrolleure stehen unter anderem illegale Beschäftigungsverhältnisse.



Seit Montag dieser Woche werden in Nordrhein-Westfalen alle Schlacht- und Zerlegebetriebe mit mehr als 50 Beschäftigten daraufhin überprüft, ob sie die Anforderungen des Arbeitsschutzgesetzes sowie die Vorschriften des Arbeitszeitgesetzes einhalten.

Ergeben sich Hinweise auf illegale Beschäftigung oder Schwarzarbeit - etwa dadurch, dass ausländische Subunternehmen für deutsche Firmen tätig werden - so werden diese Fälle unverzüglich an die zuständigen Hauptzollämter übergeben.

Sofern die Arbeitgeber den Beschäftigten Gemeinschaftsunterkünfte zur Verfügung stellen, werden diese im Hinblick auf die Regelungen der Arbeitsstättenverordnung ebenfalls kontrolliert. (Ho)

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