Arbeitswelt 4.0 Die drei Big Data-Berufe bei Otto

von Julia Wittenhagen
Freitag, 05. August 2016
Die Otto Group besetzt im Bereich Big Data drei Profile.

Data Scientists: Ideale Kandidaten wissen statistische Methoden oder Machine Learning für Vorhersagesysteme zu nutzen, haben praktische Erfahrung beim Programmieren und möglichst auch ein gewisses Businessverständnis. Oft sind das Naturwissenschaftler wie Bio-Informatiker, Physiker, aber auch Geologen und Psychologen, die Otto direkt aus Post-Doc-Stellen rekrutiert. Erfahrung mit der Auswertung großer Datenmengen ist wichtiger als ein IT-Studium. Data Scientists beziehen laut Zeplin ihre Motivation vor allem daraus, komplexe Probleme zu lösen. Sie können sich derzeit aussuchen, wo sie arbeiten wollen. Für die Kommunikation im Haus setzt Otto auf Product Owner.

Product Owner stimmen als "Übersetzer" mit der Fachabteilung ab, was gebraucht wird und koordinieren die Produktentwicklung im Team. Sie übernehmen nach innen die Priorisierung agiler Entwicklungstools und denken wie ein Produkt-Manager das Produkt strategisch weiter. Oft sind das Ex-Entwickler, die in eine strategische Richtung gehen wollen oder Leute mit BWL-Hintergrund, die sich in IT eindenken können oder komplette Quereinsteiger. Sie müssen aber etwas von Big Data verstehen, sonst scheitert die Zusammenarbeit mit den Entwicklern.

Das Profil Data Manager ist das Hauptaktionsfeld für Informatiker: Sie legen die Grundlagen und sorgen dafür, dass die benötigten Daten in vernünftiger Qualität und Struktur aus dem System gezogen werden und voraggregiert analysiert werden können. Dass etwa ein Artikel in allen Kanälen und Abteilungen unter einer Nummer geführt wird. Von der Relation her braucht man immer mehr Data Manager als Data Scientists.

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