Vernetzung und Flexibilisierung Arbeitswelt 4.0 kommt bis 2025

von Redaktion LZ
Freitag, 30. Januar 2015
LZnet. Die Arbeitswelt 4.0 wird sich nach Ansicht des Verbands der deutschen Internetwirtschaft bis zum Jahr 2025 in vielen Branchen etabliert haben. Job und Freizeit wachsen enger zusammen.
Vom Zukunftstrend bis zum Alltag sind es noch zehn Jahre. So lange dauert es nach den Erkenntnissen des Verbands der deutschen Internetwirtschaft, bis sich die Arbeitswelt 4.0 in vielen Branchen etabliert haben wird.

"Bis dahin werden sich Arbeit und Freizeit immer mehr verknüpfen, Personen und elektronische Arbeitsmittel umfassend vernetzen und zudem moderne IT-Geräte und Technologien selbständig miteinander kommunizieren", so die Web-Experten.

Für zwei Drittel der Büroarbeiter in Deutschland werde es bis 2025 selbstverständlich sein, auch von zu Hause aus zu arbeiten. Dadurch können Unternehmen ihre Büroflächen deutlich reduzieren: Für zehn Personen seien zukünftig nur noch durchschnittlich 6,7 Schreibtische vorgesehen. Mit der zunehmenden Zeit- und Standortunabhängigkeit wird auch das Arbeiten in der Cloud immer wichtiger werden.

Work-Life-Balance als Status-Symbol

Aufgrund der demografiebedingten Fachkräfteengpässe werden sich die Arbeitsbedingungen verstärkt den Bedürfnissen der Beschäftigten anpassen, heißt es in der Verbands-Prognose weiter. Eine empirische Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation unterstützt diese These.

Demnach wird es 2025 eine starke Nachfrage nach flexiblen Arbeitsformen geben. 70 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass "eine gelebte Work-Life-Balance" zukünftig als Status-Symbol gilt. Dabei könne die Arbeitswelt 4.0 zugleich Fluch und Segen sein: Arbeitgeber räumen Mitarbeitern eine größere Flexibilität ein, erwarten diese aber im Gegenzug auch von ihren Beschäftigten.

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