Russland-Embargo Auchan muss hohe Strafen zahlen


Nach umstrittenen Kontrollen in den Moskauer Filialen des französischen Lebensmittelhändlers Auchan haben die russischen Behörden Strafen von umgerechnet mehr als 320.000 Euro verhängt. Es seien mehrere Verstöße gegen die Lebensmittelsicherheit festgestellt worden, teilte die Chefin der Verbraucherschutzbehörde, Anna Popowa, am Dienstag mit. Eine Schließung drohe Auchan aber nicht, betonte sie Agenturen zufolge. Eine Unternehmenssprecherin lehnte eine Stellungnahme zunächst ab.
 
Mehrere russische Behörden hatten nach eigener Darstellung in den vergangenen Wochen bei Stichproben in Moskauer Auchan-Märkten unter anderem abgelaufene Ware mit einem falschen Verfallsdatum entdeckt. Zudem wurden demnach Salmonellen in Fleischprodukten festgestellt.
 
Auchan ist mit einem Umsatz von umgerechnet 4,3 Mrd. Euro Berichten zufolge der drittgrößte Lebensmittelhändler in Russland. Beobachter hatten die Kontrollen kritisiert. Im August hatte Russland begonnen, Lebensmittel aus EU-Staaten zu vernichten, die mit einem Embargo belegt sind und ins Land geschmuggelt werden. Mit dem Importverbot für westliche Nahrungsmittel reagiert Russland auf Sanktionen der EU und der USA im Ukraine-Konflikt.

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