KiK setzt auf Abiturienten

von Judit Hillemeyer
Dienstag, 21. September 2004
Die KiK Textilien und Non-Food GmbH bildet mit Beginn des aktuellen Ausbildungsjahres mehr als 400 junge Menschen aus.

Die Lehrlinge gehen in acht verschiedenen Berufen an den Start. Sie werden zum Verkäufer, zum Kaufmann im Einzelhandel, zum Bürokaufmann, zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel, zur Fachkraft für Lagerwirtschaft, zum Fachinformatiker, zum geprüften Handelsassistenten im Einzelhandel sowie zum Betriebswirt VWA ausgebildet.

Die Aus- und Fortbildung zum "geprüften Handelsassistenten im Einzelhandel" sei dabei besonders hervorzuheben. Sie richtet sich speziell an Abiturienten als eine Alternative zum Studium.

Hier legt der Auszubildende nach 18 Monaten die IHK-Prüfung zum Kaufmann im Einzelhandel ab, um nach weiteren 18 Monaten Fortbildung bereits mit der IHK-Prüfung zum geprüften Handelsassistenten im Einzelhandel abzuschließen.

Führungspositionen erreichen

"Mit diesem Abschluss bieten sich bei KiK die besten Chancen, sich eines Tages in einer Führungsposition wieder zufinden," so die Leiterin der Aus- und Fortbildung Claudia Zoche, "denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass der Weg, sich den eigenen Nachwuchs heranzuziehen, sehr erfolgreich ist."

Daher wurden auch gut 70 Prozent der Auszubildenden in diesem Jahr für diesen Berufsweg eingestellt. Das im westfälischen Bönen ansässige Unternehmen betreibt mittlerweile über 1.500 Filialen in Deutschland und Österreich - mittelfristig werden 3.000 Filialen angestrebt.

KiK gehört nach eigenen Angaben zu den umsatzstärksten Unternehmen im textilen Diskontbereich und vertreibt Damen-, Herren-, Kinder- und Babybekleidung sowie Wäsche, Strümpfe und verschiedene Non-Food-Artikel. (juh)

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