Vernetztes Denken in der Getränkebranche

von Judit Hillemeyer
Freitag, 27. März 2009
Fragestellungen zu Leergut, Gebinde, Anforderungen an Hygiene, Produktverfolgbarkeit, Arbeitsrecht und Logistik beschäftigen den Getränkehandel. Im Biersegment geht es um das Für und Wider individueller Mehrwegflaschen sowie Geschmacksrichtungen.

Die Fachakademie Doemens, Gräfelfing, versteht sich als ein Fortbildungs- und Beratungsunternehmen für die Brau-, Getränke-, und Lebensmittelwirtschaft. Insbesondere für den Führungsnachwuchs des Getränkehandels wurde das modulare Aufbaustudium "Getränkebetriebswirt" entwickelt.

Die Verzahnung von Theorie und Praxis sowie die übergreifende Zusammenarbeit aller Fachbereiche soll ein ganzheitliches und innovatives Denken gewährleisten. "Die Fortbildung bietet den Teilnehmern einen Austausch zwischen Handel und Industrie", so Dr. Norbert Vidal, Lehrgangsleiter Getränkebetriebswirtschaft an der Doemens Akademie. Als "Kaufmann mit Produktgefühl lernen die Teilnehmer vernetzt zu denken", sagt er. Sie sollen technische und kaufmännische Aspekte unternehmerischer Entscheidungen richtig einordnen und abschätzen.

Das Studium umfasst sieben Blöcke in Vollzeitunterricht über einen Zeitraum von 22 Wochen. Die Kosten betragen 11.000 Euro. Studiert werden kann komprimiert oder berufsbegleitend - gestreckt über zwei bis drei Jahre. Start ist jeweils Oktober. Insgesamt stehen 20 Teilnehmerplätze zur Verfügung.

Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung beispielsweise zum Braumeister, Techniker oder Kaufmann. Bisher nehmen nur wenige Hochschulabsolventen an der Fortbildung teil. Die Kandidaten kommen aus dem Handel, von verschiedenen Brauereien, Mineralbrunnen, Abfüllbetrieben sowie der Zulieferindustrie. Weitere Informationen zur Fachakademie sind unter www.doemens.org erhältlich. (juh)

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