Es fehlen Ausbildungsplätze

von Judit Hillemeyer
Mittwoch, 06. Oktober 2004
Die Situation auf dem Markt für Azubis ist weiterhin recht angespannt. Damit steht der Ausbildungspakt vor seiner ersten Bewährungsprobe.



"Wir müssen jetzt alle Potenziale für die Nachvermittlung nutzen", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Ulrich Kasparick anlässlich der von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Bilanz des Ausbildungsjahres 2003/2004 in Berlin.

Nach den Zahlen der Agentur stehen zurzeit 44 500 noch unvermittelten Bewerbern rund 13 400 unbesetzte betriebliche Ausbildungsstellen gegenüber.

Wirtschaft bleibt gefordert

Unterm Strich fehlten Ende September noch mehr als 31 000 Plätze. Zugleich registrierten Industrie und Handel sowie Handwerk insgesamt 13 200 und damit 3,1 Prozent mehr abgeschlossene Ausbildungsverträge als im Vorjahr.

Kasparick verwies darauf, dass die Wirtschaft im eigenen Interesse gefordert bleibe, ihre Ausbildungsanstrengungen nochmals spürbar zu steigern.

Nur so sei das gemeinsam vereinbarte Ziel zu erreichen, jedem ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen Jugendlichen bis zum Jahresende ein Angebot auf Ausbildung zu unterbreiten. (juh)

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