Paktpartner sind zufrieden

von Judit Hillemeyer
Freitag, 22. Dezember 2006
Insgesamt zeigen sich Regierung und Wirtschaft mit dem Ergebnis des Ausbildungspaktes zufrieden. Dennoch bleibt der Lehrstellenmangel brisant.



Bis Mitte November hatten 21.600 der insgesamt 49.500 unversorgten Jugendlichen eine Ausbildung, eine Qualifizierungsmaßnahme oder eine anderweitige Alternative begonnen.

Die Zahl der im November noch nicht vermittelten Bewerber liegt damit um 4.100 über den Vergleichsdaten des Vorjahres, konnte jedoch um 43,7 Prozent und daher stärker als im vergangenen Jahr gesenkt werden (2005: 41,2 Prozent).

Diese Zwischenbilanz ziehen die Partner des Nationalen Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland und die Bundesagentur für Arbeit (BA).

Von den im Oktober und November versorgten Bewerbern haben 6.000 (28 Prozent) eine betriebliche Ausbildung aufgenommen, deutlich mehr als im Vorjahr (2005: 24 Prozent). Weitere 4.500 (21 Prozent) haben eine Einstiegsqualifizierung oder eine Berufsvorbreitende Bildungsmaßnahme begonnen.

Bis Ende Oktober wurden bei den Industrie- und Handelskammern knapp 324.000 Ausbildungsverträge registriert, das ist ein Zuwachs von 14.700 (+ 4,5 Prozent) gegenüber 2005.

Bei den Handwerkskammern wurden im gleichen Zeitraum knapp 161.800 Neueintragungen gemeldet, dies entspricht einem Zuwachs von 4.300 (+ 2,7 Prozent) gegenüber dem Vorjahr.

Insgesamt stieg die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge in Handwerk, Industrie und Handel um rund 19.000 (+ 3,9 Prozent) auf insgesamt 485.700 an. (juh)

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