Ausländer in der Lehre

von Judit Hillemeyer
Freitag, 04. August 2006
Von den 1,55 Millionen Auszubildenden in Deutschland im Jahr 2005 hatten 67 600 (4,4 Prozent) eine ausländische Staatsangehörigkeit, das waren 0,2 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2004. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, halbierte sich damit der Anteil ausländischer Azubis nahezu gegenüber 1994 (8 Prozent).



Zwar sank auch der Anteil der Ausländer an den Absolventen allgemein bildender Schulen, doch fiel dieser Rückgang (von 9,8 Prozent im Jahr 1994 auf 8,6 Prozent im Jahr 2004) deutlich geringer aus als der von ausländischen Auszubildenden.

Demnach haben sich die Chancen junger Ausländer auf einen Ausbildungsplatz verschlechtert. Dabei waren männliche Lehrlinge stärker von dem Rückgang betroffen als weibliche.

Von den einzelnen Berufen (einbezogen sind nur Berufe mit mehr als 500 ausländischen Auszubildenden) wies im Jahr 2005 die Ausbildung zum Friseur mit 12,1 Prozent den höchsten Ausländeranteil auf. Es folgten pharmazeutisch kaufmännische Angestellte (9,6), Zahnmedizinische Fachangestellte (9), Arzthelfer (8,9) und Fahrzeuglackierer (8,6 Prozent). (juh)

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