Azubis eröffnen Lidl-Filiale

von Redaktion LZ
Freitag, 25. November 2005
LZ|NET. Discounter Lidl macht mit einem Modellprojekt von sich reden. Erstmals durften sechzehn Auszubildende eigenständig die Eröffnung einer neuen Filiale, des Lidl-Marktes in Rottenburg (Kreis Landshut), in der kompletten zweiwöchigen Anlaufphase begleiten und leiten.



"Neueröffnungen sind im Hause bis dato immer von erfahrenen langjährigen Filialverantwortlichen geführt worden", sagt Georg Schneider.

Der Lidl-Ausbildungsleiter weiß sehr wohl, dass es "sich dabei immer um eine kritische Phase handelt".

Es bleiben nur zwei Wochen, in denen aus einem leer stehenden Gebäude ein Markt entsteht, wie ihn die Kunden kennen, so Schneider.

Vorbereitung in Workshops

Einen Monat hatten sich die Azubis in verschiedenen Workshops auf ihre Neueröffnung vorbereitet. Sie schrieben Arbeitspläne, entwarfen Technik-Check-Listen und planten in detaillierten Szenarien den Eröffnungstag minutiös durch.

An vieles mussten die Lehrlinge dabei denken. Unterstützend standen ihnen Schneider und Verkaufsleiter Martin Ammer mit Rat und Tat zur Seite.

Über 1.300 Artikel des Sortiments mussten in den Regalen angeordnet, anschließend bedarfsgerecht disponiert und verräumt werden. Das Warenvolumen betrug mehrere Sattelschlepperladungen.

Die komplette Technik, wie zum Beispiel automatische Türen, Kassensystem oder EC-Terminals, musste am Eröffnungstag funktionieren.

"Dieses Modellprojekt unterstreicht die Bedeutung der Azubis für das Unternehmen Lidl. Wir sehen in der Ausbildung von jungen Menschen nicht nur eine gesellschaftliche Verantwortung, sondern auch die Möglichkeit die Führungskräfte von morgen zu gewinnen", so Rüdiger Jakob, Vertriebsleiter der Niederlassung Straubing.

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