Weniger Unfälle und Krankheiten

von Judit Hillemeyer
Freitag, 29. Juli 2005
Der seit Jahren zu verzeichnende Rückgang der Unfälle und Berufskrankheiten setzte sich auch im Jahr 2004 fort - erstmals auch mit Auswirkungen auf die Ausgaben: Die BGN zahlte 8,2 Mio. Euro weniger an Entschädigungsleistungen als im Vorjahr.



Bei den meldepflichtigen Unfällen verzeichnete die Berufsgenossenschaft für Nahrungsmittel und Gaststätten mit 86.635 Meldungen die niedrigste Zahl seit 1955. 2004 waren die meldepflichtigen Unfälle gegenüber dem Vorjahr noch einmal um 2 240 (-2,5 Prozent) zurückgegangen.

Davon waren 75.062 Arbeitsunfälle (-1,8 Prozent) und 11.573 Wegeunfälle (-6,9 Prozent). Der Rückgang der Unfallzahlen sei vor allem auf die Präventionsarbeit zurückzuführen. Verzeichnet wurden 2004 im Vergleich zum Vorjahr über 10 Prozent (3 617) weniger Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit.

Positiv auf die BK-Entwicklung wirken sich die Aufklärung der Versicherten und Präventionsprogramme aus. Den größten Anteil an den Berufskrankheiten haben Hauterkrankungen (1.586 Anzeigen/44 Prozent), gefolgt von denen über obstruktive Atemwegserkrankungen (896 Anzeigen). Hier lagen die Fallzahlen erstmals seit der Änderung der Zählweise im Jahr 1986 unter 1.000 Fällen. (juh)

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