Umfrage Berufsanfänger sorgen für Unmut

von Redaktion LZ
Freitag, 17. Januar 2014
LZnet. Jeder vierte Arbeitgeber ist mit der Leistung und den Fähigkeiten von Berufsanfängern unzufrieden. Bemängelt wird besonders die fehlende praktische Erfahrung sowie die Fähigkeit der Auszubildenden, Probleme systematisch zu lösen. Ähnlich schlecht bewerten Unternehmen die Arbeitsmoral der Neulinge.
Auch bei den Azubis herrscht Unzufriedenheit: Nur jeder Dritte würde sich noch einmal für die von ihm gewählte Ausbildung entscheiden. Dies sind Ergebnisse einer Studie, für die McKinsey 8.500 junge Menschen, Arbeitgeber und Vertreter von Bildungseinrichtungen in acht europäischen Ländern befragt hat.

"Unser System der Berufsinformation und -beratung garantiert nicht, dass junge Menschen die Ausbildung wählen, die tatsächlich die beste für sie ist", kommentiert McKinsey-Beraterin Solveigh Hieronimus die Umfrageergebnisse für Deutschland.

Zwei Drittel aller jungen Menschen geben an, sich falsch oder nur unzureichend informiert zu fühlen, was ihre spätere Berufswahl betrifft. Im internationalen Vergleich aber schneide das deutsche Ausbildungssystem trotz der Probleme gut ab.

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