Beschäftigung Ein-Euro-Jobs qualifizieren nicht

von Redaktion LZ
Freitag, 27. November 2015
Ein-Euro-Jobs erhöhen die Chancen auf eine reguläre Beschäftigung in der Regel nicht. In einer Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) von rund 600 Betrieben, die Arbeitsgelegenheiten für Arbeitslosengeld-II-Empfänger anbieten, sagten 15 Prozent der Unternehmen, die Teilnehmer seien zu wenig qualifiziert.

16 Prozent fanden die Maßnahme nicht dazu ausgelegt, persönliche Probleme der Teilnehmer zu lösen. Ein-Euro-Jobs entsprächen überdies nicht den Anforderungen einer regulären Beschäftigung, meinten knapp 15 Prozent der Befragten, die Teilnehmer seien zu arbeitsmarktfern (11 Prozent) und die Jobs vermittelten zu wenig zusätzliches Wissen (9 Prozent).

Bei der Frage, welche Maßnahmen zu einer Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit der Ein-Euro-Jobber beitragen könnten, nannten 60 Prozent der Einsatzbetriebe ergänzende berufsfachliche Qualifizierungen.


An zweiter Stelle kamen mit 53 Prozent Motivationstrainings, an dritter Stelle mit 40 Prozent Kommunikationstrainings. Etwa die Hälfte der Einsatzbetriebe beurteilt die Teilnehmer als geeignet für eine Beschäftigung im selben Tätigkeitsfeld auf dem ersten Arbeitsmarkt.

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