Bestechung boomt zu Weihnachten

von Redaktion LZ
Freitag, 09. Dezember 2011
LZnet. Der Tüv Rheinland rät zum besonders kritischen Umgang mit Präsenten. Insbesondere in der Vorweihnachtszeit verschicken viele Unternehmen Geschenke an ihre Geschäftspartner, um sich für die gute Zusammenarbeit zu bedanken. Doch was harmlos klingt, könne beide Seiten in Bedrängnis bringen, warnt der Compliance-Experte Walter Schlegel.
Die Grenze zwischen einer kleinen Aufmerksamkeit und versuchter Bestechung ist fließend. Im schlimmsten Fall droht nicht nur der Jobverlust, sondern sogar eine Freiheitsstrafe. Es empfiehlt sich, klare interne Regeln aufzustellen, was erlaubt ist und was nicht.

"Denkbar ist etwa, eine Obergrenze für Weihnachtspräsente einzuführen, etwa bis zu 10 Euro. Bei teureren Geschenken oder solchen, deren Wert sich nicht eindeutig ermitteln lässt, sollte der Mitarbeiter Rücksprache mit seinem Vorgesetzten halten", skizziert Walter Schlegel.

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