Abschreiben gilt nicht

von Judit Hillemeyer
Freitag, 02. Juni 2006
Personalmanager bemängeln immer wieder die fehlende Individualität vieler Bewerbungen. Laut einer Umfrage von Stepstone formulieren die meisten Kandidaten jedoch zumindest die Anschreiben jedes Mal neu. Nicht einmal jeder Fünfte übernimmt einfach nur die besten Passagen aus Vorlagen in Büchern, dem Internet oder von Freunden.



Der Großteil macht sich deutlich mehr Mühe beim Erstellen seiner Unterlagen. So formulieren mehr als 40 Prozent ihre Bewerbungen jedes Mal neu, um Interesse und Neugier beim Personalverantwortlichen zu wecken. Und weitere 41 Prozent holen sich von Freunden, Büchern oder aus dem Internet lediglich Anregungen für die Erstellung ihrer Unterlagen.

Noch genauer nehmen es die europäischen Nachbarn - allen voran die Franzosen: 70 Prozent schreiben jede Bewerbung neu, um ihr eine persönliche Note zu geben. Auch die Belgier, Norweger und Schweden legen Wert auf Individualität: Knapp zwei Drittel versenden jedes Mal eine neu formulierte Bewerbung.

An der Umfrage auf den Internetseiten von Stepstone in Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Italien, Belgien, den Niederlanden und Frankreich beteiligten sich insgesamt 8.765 Besucher.

Grafik: Vorgehensweise Deutschland
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