Bildung nicht auf Kosten der Arbeitszeit

von Redaktion LZ
Freitag, 20. März 2009
Mehr als 90 Prozent der Personalchefs in deutschen Unternehmen wollen ihre Mitarbeiter weiterbilden, jedoch ohne den Ausfall von Arbeitszeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Forsa-Studie im Auftrag der Europäischen Fernhochschule Hamburg und der Ils Professional.



Dass Fachkräfte eine kontinuierliche Förderung brauchen, bestreiten die Personalverantwortlichen nicht. Diese soll jedoch nicht auf Kosten der Arbeitszeit laufen. Laut der Untersuchung wollen 91 Prozent eine konstante Mitarbeiterqualifikation.

Allerdings akzeptieren nur drei Viertel der Befragten den Ausbau der Fachkenntnisse mit einer maximalen Ausfallzeit von zwei Wochen jährlich. Für weitere 21 Prozent der interviewten Personalchefs darf die Weiterbildung nur weniger als eine Woche in Anspruch nehmen. Vier oder mehr Wochen sind nur für 2 Prozent der untersuchten Firmen vorstellbar.

In jedem vierten Betrieb mit mehr als 300 Mitarbeitern wird Fernunterricht als berufsbegleitende Weiterbildungsmaßnahme genutzt. Grund hierfür ist der Mix aus fundierter Fortbildung mit geringer Ausfallzeit.

(nat)

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