Digitale Arbeitswelt braucht Regeln

von Redaktion LZ
Freitag, 19. April 2013
Ansichten der Berufstätigen zum Thema Home Office
LZ-Grafik
Ansichten der Berufstätigen zum Thema Home Office
LZnet. Jeder dritte Angestellte arbeitet regelmäßig von zu Hause: die meisten (21 Prozent) täglich oder an mehren Tagen in der Woche (10 Prozent). Weitere 13 Prozent sitzen zumindest gelegentlich am privaten Schreibtisch. Das hat die Untersuchung "Arbeiten in der digitalen Welt" des Hightech-Verbands Bitkom ergeben.
Vier von fünf Befragten sehen den größten Vorteil der modernen Heimarbeit in der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Zudem mache die Arbeit im Home Office "zufriedener", betonen 56 Prozent. Ebenso viele sind allerdings der Ansicht, dass sich auf diese Weise Job und Freizeit zu stark vermischen.

Die Mehrheit der Personalverantwortlichen nennt auf der Positivseite Flexibilität und Mitarbeiterzufriedenheit, was dazu beitrage, Fachkräfte zu binden. Doch nur jedes vierte befragte Unternehmen fördert die Arbeit im Home Office aktiv. 

 
Ansichten der Personalverantwortlichen zum Thema Home Office
LZ-Grafik


Drei Viertel aller Berufstätigen sind auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten per Handy oder E-Mail erreichbar, 30 Prozent sogar rund um die Uhr. Doch in fast zwei Drittel aller Betriebe existieren keinerlei Vorgaben dazu, was von den Beschäftigten erwartet wird. Bislang gebe es nur in 14 Prozent der Unternehmen schriftliche Vereinbarungen. Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf: "Hier muss sich einiges bewegen."

.

Schlagworte zu diesem Artikel:

Sie haben Fragen oder Anmerkungen zu diesem Artikel?
Schicken Sie eine Email an die Redaktion.

Hier können Sie die Nutzungsrechte an diesem Artikel erwerben.

Meistgelesen

stats