Mehrarbeit für Neulinge

von Judit Hillemeyer
Freitag, 11. November 2005
C&A Deutschland hat zum 1. November die 40-Stunden-Woche eingeführt. Außerdem sollen Mitarbeiter eine höhere Umsatzbeteiligung erhalten.



Verbindlich gilt diese Regelung für alle Neueinstellungen sowie für Auszubildende und Aushilfen, die seit dem 1. November 2005 in ein Anstellungsverhältnis übernommen werden.

Den bisher Beschäftigten wird die 40-Stunden-Woche dagegen als eine freiwillige Option angeboten. Als Anreiz erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine einmalige Wechselprämie und eine höhere Umsatzbeteiligung.

"Wir setzen hier ganz bewusst auf das Prinzip der Freiwilligkeit, weil wir von der Attraktivität unseres Angebotes überzeugt sind. Wer mehr Einsatz bringen will, erhält die Chance auf eine höhere Beteiligung am Umsatz von C&A.

Freiwillige Umstellung

Wer seine Arbeitszeit dagegen nicht verändern möchte, kann alles so lassen, wie es ist", sagt ein Unternehmenssprecher.

Das Unternehmen reagiert mit der Einführung der 40-Stunden-Woche auf die schwierige Lage im deutschen Einzelhandel. C&A habe in den vergangenen Jahren die Zahl seiner Filialen massiv ausgebaut und dadurch neue Arbeitsplätze geschaffen.

An dieser Expansionsstrategie soll auch künftig festhalten werden. Der Schritt zu einer erhöhten Wochenarbeitszeit sei eine Voraussetzung, um den eingeschlagenen Weg auch in einem schwierigen Umfeld weiter fortsetzen zu können, so der Unternehmenssprecher. (juh)

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