Stühlerücken auf der Chefetage

von Redaktion LZ
Freitag, 28. Mai 2010
LZnet. Die Krise fordert ihren Tribut auf deutschsprachigen Vorstandsetagen. Mehr als jeder fünfte CEO dieser Region räumte 2009 seinen Posten – freiwillig oder gezwungenermaßen.
Das ist ein Ergebnis der „CEO-Succession“-Studie der Strategieberatung Booz & Company, die die Veränderungen in den Top-Positionen der 2500 weltweit größten börsennotierten Unternehmen untersucht.

Mit 21,3 Prozent liege die Wechselquote auf einem historischen Höchststand sowie 4,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Damit nehme der deutschsprachige Raum sowohl im europäischen als auch im weltweiten Kontext „eine absolute Sonderrolle“ ein, so Booz & Company.

Europaweit hielt sich die Kennzahl mit 15,2 Prozent weitgehend stabil, ebenso weltweit mit 14,3 Prozent. Während im globalen Vergleich der Anteil der unfreiwilligen CEO-Wechsel mit 23 Prozent auf den tiefsten Stand seit 2003 zurückging, erfolgte im deutschsprachigen Raum ein Drittel der Demissionen unfreiwillig, etwa wegen mangelnder Performance, so das Beratungsunternehmen weiter.

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