Chefs haben wenig Zeit zum Führen

von Redaktion LZ
Freitag, 05. Oktober 2012
LZnet. Manager der zweiten und dritten Ebene verbringen nur 20 Prozent ihrer Arbeitszeit mit der Führung ihrer Mitarbeiter. Und das, obwohl dieses Thema bei den wirtschaftlichen Erfolgsfaktoren der Zukunft ganz oben rangiert.
Diese Diskrepanz macht eine neue Studie der Personalberatung Penning Consulting deutlich, für die das Forsa-Institut 103 deutsche Unternehmen zur strategischen Bedeutung des Mittelmanagements befragt wurden. "Mittelmanager halten den Laden zusammen", sagt Geschäftsführer Stephan Penning.

Doch ihr Einfluss auf die Unternehmensstrategie werde bei zwei Dritteln der untersuchten Betriebe zu gering eingeschätzt. Deshalb sei es nicht verwunderlich, dass sie ihr Potenzial nicht entfalten könnten. Statt die Visionen des Unternehmens zu vermitteln und innovativ zu führen, werde der Großteil der Führungsarbeit "reaktiv" verbracht. "Das heißt: Bereits eingetretene Probleme werden gelöst", kritisiert Penning.

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