Dax-Chefs sind langweilig

von Judit Hillemeyer
Mittwoch, 10. November 2004
Unternehmenslenker von DAX-Firmen werden in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Lediglich 42 Prozent hinterlassen ein klares Bild.



Nur jeder vierte unterscheide sich von seinen CEO-Kollegen und drei von vier Vorstandsvorsitzenden haben nach Meinung der Befragten keine Bedeutung in der Zukunft.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Burson-Marsteller zur Reputation der Vorstandsvorsitzenden der Dax-30-Unternehmen.

Die Studienergebnisse beruhen auf einer Stichprobenerhebung. Befragt wurden 600 Menschen, die von der Nürnberger Markenberatung Icon Addes Value telefonisch interviewt wurden.

Einbezogen wurden Vorstände, Gesellschafter und leitendes Management, Gewerkschafter und Arbeitnehmervertreter, Beamte und Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst sowie Politiker, Journalisten, Analysten und Banker.

Helmut Panke von BMW macht demnach den besten Gesamteindruck aller Dax-30-Chefs, gefolgt von Hans-Joachim Körber von Metro Group, Nikolaus Schweickart (Altana) und Henning Kagermann (SAP).

Der Gesamteindruck spiegelt den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung wider und habe sich im Vergleich zur letzten Studie (2002) insgesamt verbessert.

Gemessen am Bekanntheitsgrad liegt Jürgen Schrempp (Daimler Chrysler) auf Platz 1, vor Josef Ackermann (Deutsche Bank), Klaus Zumwinkel (Deutsche Post) und Bernd Pischetsrieder (VW). Die höchsten Werte in Sachen Sympathie und Vertrauen erhalten Jürgen Hambrecht von BASF, Ulrich Lehner (Henkel), Nikolaus Schweickart von Altana und Nikolaus von Bomhard (Münchener Rück). (juh)

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