Chaos auf dem Schreibtisch

von Judit Hillemeyer
Freitag, 22. Februar 2008
Ordnung scheint nicht der Deutschen liebstes Steckenpferd zu sein. Denn eine aktuelle Studie, die der Büromarktfilialist Staples unter Berufstätigen ab zwanzig Jahren durchgeführt hat, offenbart diesbezüglich einen eklatanten Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Zwar wird in rund 70 Prozent der deutschen Büros sehr viel Wert auf Sauberkeit und Ordnung gelegt; andererseits gibt rund die Hälfte aller Befragten zu, von Ordnung und Organisation nicht allzu viel zu verstehen.

Fast ein Viertel bezeichnet sich gar als latente Chaoten. Dabei ist laut der repräsentativen Studie Ordnung am eigenen Arbeitsplatz eine der wichtigsten Voraussetzungen für produktive Arbeit. Nur ein angenehmes Arbeitsklima im Kollegen- und Mitarbeiterkreis konnte den Wunsch nach Ordnung und einer top-aktuellen Bürotechnik auf die Plätze drei und zwei verweisen. Frauen achten, so die Befragung, mehr auf Ordnung, Männer dagegen auf die technische Ausstattung am Arbeitsplatz.

Dem allgemeinen Anspruch nach einem geordneten Arbeitsumfeld stehen neben der mangelnden Organisationsfähigkeit vieler Deutscher oftmals auch konkrete äußere Umstände entgegen: In puncto Technik sind nur rund die Hälfte der deutschen Büros auf dem neusten Stand. Knapp ein Drittel der Befragten muss sich mit veralteter Büroeinrichtung herumschlagen. (juh)

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