Kommentar Die Handschrift des Ministers

Bundesernährungsminister Christian Schmidt ist nicht zu beneiden. "Minister im Fettnapf" übertitelte das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" vergangene Woche eine Abrechnung zum ersten Amtsjahr. Genüsslich zählt der Beitrag alle Fehltritte der ersten zwölf Monate auf. Und der CSU-Mann, der als Nachfolger seines über die Edathy-Affäre gestolperten Parteifreunds Hans-Peter Friedrich zu Ministerwürden gelangte, bietet reichlich Stoff: Vom Heute-Show-Auftritt ("Je suis Greußener Salami"), über den TTIP-Unfall ("Wir können nicht jede Wurst als Spezialität schützen") bis hin zum unpassenden "One apple a day keeps Putin away".

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