Diversity-Konferenz Otto treibt Transformation voran

von Julia Wittenhagen
Freitag, 12. Februar 2016
Hans-Otto Schrader unterstützt Querdenker.
Otto Group
Hans-Otto Schrader unterstützt Querdenker.
Der Vorstandschef der Otto Group, Hans-Otto Schrader, kam nicht nur als Referent zur Diversity-Konferenz, sondern blieb den ganzen Tag. Er gehörte zu den eingeladenen 30 Prozent männlichen Top-Führungskräften, die an diesem Tag erleben durften, wie es sich anfühlt, von der Geschlechterverteilung her in der Minderheit zu sein.
Nicht nur sein strategischer Ausblick warf einen Blick in die Zukunft. Trendscout Nils Müller von Trend One präsentierte die "The World in 2025". So stellte er eine Software vor, die Gesichtern Alter, Geschlecht und Gemütsverfassung zuordnet. "Sehr praktisch im Kundenkontakt", meinte er.

Weitere Neuheiten machten deutlich, dass die Technik immer einfacher in der Handhabung und reicher an Darstellungsformen wird. Das begünstigt das Einkaufen in jeder Lebenssituation. Als weitere externe Referentin beleuchtete Heike Bruch, Professorin am Institut für Führung und Personalmanagement in St. Gallen, wie Unternehmen in bewegten Zeiten mit ihrer Energie haushalten sollen.

Nach der Analyse von 1100 Unternehmen weiß sie, dass hohe Performance meist mit einem hohen Level produktiver, aber auch weniger stressiger "angenehmer Energie" gekoppelt ist. Wer permanent im Überhitzungsmodus arbeite, sei unattraktiv für neue Mitarbeiter. "Vergessen sie nach einem guten Spiel den Abpfiff nicht!", appellierte sie an ihre Zuhörer. In der Arbeitswelt 4.0 ginge es zuerst um die richtigen Mitarbeiter und dann um Projekte.

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